6. Dezember in Hilfikon

Bericht: Markus Senn

Ich weiss nicht woran es lag. Aber wir, das sind: Richi Mosimann, Tibor Simkovics, Walter Traber, Florian und Markus Senn,  waren absolut überzeugt, wirklich leicht ausgesteckt zu haben. Schliesslich war ja Chlaustrial und da soll es ja nicht allzu verbissen zugehen. Also gingen wir voller Elan (natürlich nach dem Kaffee) an die Arbeit:

Sektion 1: Klassischer Eingang über die Röhren, dann aber für A-Fahrer über den liegenden Baum (liegt im Hang) und sofort hoch aufs 'Bödeli' und von dort schliesslich über die mittlere Stufe zum Ausgang.Für B-Fahrer: nur eine Röhre, dann einen Bogen um den liegenden Baum und schräg hinauf zum 'Bödeli', dort über den Stein zum Ausgang.Und schliesslich C ähnlich klassisch und natürlich auch aufs Bödeli... Kinderleicht, schliesslich ist ja Chlaus... (!)

A musste umgesteckt werden, da keiner auch nur den Hauch einer Chance hatte, auf's 'Bödeli' zu kommen. B konnte nicht umgesteckt werden, da ein Fahrer es zunächst schaffte, die mörderische Schräge zu bezwingen; übrigens Willi Müggler war's und der fährt sonst A. ... Danach war es reine Glückssache ob's mit 3 oder mit 5 ging - kinderleicht.
Ähnlich bei den weiteren Sektionen. Diese waren nicht ganz so schw(m)ierig, hatten aber durchaus auch die eine oder andere Mutprobe parat. Ich denke da an Sektion 3 mit der tollen Abfahrt zum Ausgang. Zum Glück hielten die unten Anstehenden einen respektablen Abstand sonst hätte es wohl mehrmals gekracht. Denn gebremst werden konnte eigentlich erst wieder auf der Ebene.Die Sektion 4 schliesslich wieder klassisch und ab der 2. Runde durchaus mit Null zu meistern. Die Sektion 5 schliesslich schaffte ich zum Beispiel immer mit Null - bis zu den Pneus - da gab es aber dann mindestens noch 2 Füsse. Und schliesslich die Sektion 6, die letzte 'Normale'. Hier versuchten wir erstmalig offiziell Richi's Dreifachstufe zu bezwingen. Dort war es so glitschig, dass einige B- und C-Fahrer nicht mal in die Nähe der Bahnschwellen kamen! Also, mit einer Null habe ich diese nie geschafft. Auch zwei Spass-Sektionen waren zu befahren: Sektion 7 und 8. Bei der Sieben musste man nur die Rampe hoch zum Grubenrand, dort etwas Schräghang und durchs Tor hinunter zum Ausgang, kinderleicht - ausser man muss dies mit dem Mofa von Walti Traber tun! Dieses Ding hat das Temperament einer Weinbergschnecke und mit seinen 16-Zoll Rädern ist im Schlamm auch kein Preis zu gewinnen! Hier gab's sogar einige 5-er. Falscher Gang drin  und das Töffli legt am Berg ein Ei!Die Sektion 8 schliesslich war ganz einfach gesteckt, wirklich!
Aber man musste entweder mit dem rechten Fuss auf der linken Raste, oder mit dem linken Fuss auf der rechten Raste sehen und so die Abteilung bewältigen. Nach anfänglichen Zweifeln und Flüchen wurden dort eigentlich immer Nuller gefahren. Also: zu leicht ausgesteckt! Bevor ich's vergesse: Der Chlaus war natürlich auch wieder mit von der Partie - und dies sogar mit zwei Assistentinnen! Diese sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Einschreibungen und waren dafür besorgt, dass am Abend dann genügend zu essen da war.

Allerdings: Ganz so reibungslos verlief die Einschreiberei auch wieder nicht. Durch die zahlreichen Flirtatacken der jungen oder jung gebliebenen Fahrer entstand doch der eine oder andere Stau an der Kasse, obwohl sich die beiden 'Chlausinen' wirklich um einen speditiven Ablauf bemühten!
Aber lustig war es schon - und natürlich auch was für's Auge. Ob ich das als nicht ganz Unbefangener so schreiben darf? Ich glaube schon.
Am Abend dann, wurde von Werni Weber der Grill angeworfen und schon bald brutzelten köstliche Steaks auf dem Feuer. Die Wartezeit verkürzte man sich derweil mit Mandarinen, Schoggi und Nüssli.
Soll' ich's sagen? Der Kartoffelsalat reichte mal wieder nicht...!
Ansonsten war die Stimmung super und zum Kaffee gab's als Dessert noch selbst gemachte Brownies von Andrea, köstlich!
Zum ersten mal (seit ich weiss), waren am Abend mehr Teilnehmer als Fahrer tagsüber! Nur gerade 30 Starter waren gekommen. Das habe ich, in meiner allerdings noch kurzen,
Trialkarriere noch nie erlebt. 
Zum Abendessen blieben dann doch 32 Personen, da die eine oder andere Begleitung mitgekommen war. Auch der Präsi war anwesend und erfreute sich bester Laune.

Trotz des etwas bescheidenerem Fahrerfeld als in den vergangenen Jahren hat es wohl den meisten ganz gut gefallen. Die Sektionen waren zwar nicht so leicht zu fahren gewesen, wie sich das dass Aussteckteam vorgestellt hatte. Trotzdem war gute Laune angesagt.

Der Chlaus (inkl. Assistentinnen) wurde noch zu einer Fotosession berufen. Die Quantya Leute (Elektro Enduros etc.) wollten für den Winterprospekt etwas originelles... Mal sehen ob daraus was wird. Ein pass Fotos konnte ich abstauben. Danke an alle die da waren!Bis zum nächsten mal...

euer 'Chlaus'

 

 

 

 

 

 

 

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